Kritiken
Der Animationsfilm "Fritzi - Eine Wendewundergeschichte" ist eine famose Geschichtsstunde über den Wendeherbst 1989 - konsequent aus den Augen einer aufgeweckten Zwölfjährigen erzählt, die beim Versuch, ihrer Freundin im Westen den Hund zurückzubringen, die DDR zum Einsturz bringt.
In "Eine ganz heiße Nummer 2.0" wollen drei Freundinnen mit der Teilnahme an einem Tanzwettbewerb ihr Dorf retten. Trotz einer großartigen Gisela Schneeberger reicht die Fortsetzung nicht an Witz und Esprit des Originalfilms heran.
Jamie Bell erleidet Höllenqualen und spielt sich als Nazi in dem eindrücklichen Aussteigerdrama "Skin" in einen Rausch.
Nach den Abenteuern von "Bailey" ist es nun Enzo, den man durchs Leben begleitet, auch wenn die Geschichte nur so vor Klischees strotzt. Aber zu Herzen geht die Story um den besten Freund des Menschen auf jeden Fall.
Ein Profikiller im Ruhestand trifft auf sein jüngeres Ebenbild, das ihn aus dem Weg räumen soll: Ang Lees neue Regiearbeit "Gemini Man" schießt visuell aus allen Rohren, wirkt erzählerisch jedoch ein wenig abgestanden.
"Bad Banks"-Regisseur Christian Schwochow hat sich an die Verfilmung von Siegfried Lenz' "Deutschstunde" gewagt und aus dem Klassiker der deutschen Nachkriegsliteratur eine meisterliche und zeitgemäße Parabel über Anpassung und Widerstand, über Pflichtbewusstsein und blinden Gehorsam gemacht.
Und noch ein Spielzeugfilm: Hollywood lässt in "UglyDolls" die Puppen tanzen und hält ein pathetisches Plädoyer für Toleranz und den Mut, an sich selbst zu glauben.

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