Verwirrung um neuen James-Bond-Film

Schon in wenigen Wochen werden in den Pinewood Studios nahe London die Dreharbeiten für den neuen James-Bond-Film beginnen. Wie der 25. Film der Agentenreihe heißen wird, ist allerdings noch immer nicht bekannt. Zuletzt war der Film in einer Produktionsliste des Branchenblatts "Production Weekly" als "Shatterhand" gelistet - laut Produzentin Barbara Broccoli ist das allerdings nicht der Titel des Films. Wie britische Medien berichten, habe Broccoli einem Autogrammjäger auf einen Zettel mit einem "Shatterhand"-Logo nicht nur ihren Namen hinterlassen, sondern auch die Nachricht "stimmt nicht" - samt einem Pfeil, der auf das Wort "Shatterhand" deutet. Den korrekten Titel verriet Broccoli allerdings auch nicht.

Der Name "Shatterhand" stammt aus dem 1964 veröffentlichten elften James-Bond-Roman "Du lebst nur zweimal" von Ian Fleming. In dem Buch gibt sich Oberbösewicht Ernst Stavro Blofeld das Pseudonym Guntram Shatterhand (aus dem in der deutschen Übersetzung Guntram Martell wurde). Fleming hatte sich zu dem Namen während eines Hamburg-Besuches einige Jahre zuvor inspirieren lassen: "Shatterhand" war der Name eines Cafés in der Hansestadt - das wiederum nach der Figur Old Shatterhand aus diversen Karl-May-Romanen benannt ist.

Der 25. Bond-Streifen soll im April 2020 in die Kinos kommen. Der Film ist der fünfte und wahrscheinlich letzte Auftritt von Daniel Craig als Geheimagent 007. Die Regie übernimmt Cary Fukunaga ("Beasts of No Nation", "True Detective"). Ob Christoph Waltz, wie schon im Vorgänger "Spectre", erneut als Bösewicht Blofeld zu sehen sein wird, ist noch nicht bekannt.

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