"Werner - Beinhart" kehrt auf die Leinwand zurück

"Ich schau' ma' in die Flasche, wie spät das is'. Jo - Prost!" Plopp. Gluck, gluck, gluck. "Bööaap!" - "Werner - Beinhart" wurde 1990 zum Kultfilm einer nun auch schon in die Jahre gekommenen Generation. Sie lachte damals über eine norddeutsche Zeichentrickfigur, die vor allem viel "Bölkstoff" soff, Motorrad fuhr und jede Menge derber Sprüche klopfte. In die insgesamt fünf "Werner"-Filme strömten Millionen von Kinobesuchern. Allein die erste Comicverfilmung, "Werner - Beinhart", wollten 4,9 Millionen Menschen sehen. Nun feiert der legendäre erste Film von Werner-Schöpfer Brösel sein Comeback auf der Leinwand.

Zum "Internationalen Tag des Bieres", am 3. September, wird eine nachbearbeitete Version von "Werner - Beinhart" in 50 ausgewählten Kinos in Deutschland zu sehen sein. Bearbeitet wurde der moderne Klassiker mit digitaler Technik und ist so teilweise sogar in 4K-Qualität zu sehen.

Erzählt wird bekanntermaßen zunächst die Geschichte des Comiczeichners "Brösel", der die Chance seines Lebens erhält und die Abenteuer seiner Comicfigur Werner verfilmen soll. Doch ein skrupelloser Filmproduzent saugt ihn aus wie ein Vampir, was auf die Psyche des Meisters schlägt. Animation und Realfilm wechseln sich ab, "Bölkstoff" fließt in Strömen, und mit der Zeit wachsen sie dem Zuschauer ans Herz: der liebenswürdige Eckat ("Komm' Werner, heut' wird nich' me geahbeitet, wir geh'n rüber zu die Maurers, die ge'm ein aus"), Meister Röhrich ("Tut das Not, dass das hier so rumoxidiert?"), Herr Biernot, Frau Hansen, Herbert ... was wär' die Zeichentrickwelt ohne sie gewesen?

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