Oscar-Memoriam ohne Luke Perry: So verteidigt sich die Academy

Es ist der emotionale Höhepunkt einer jeden Oscar-Verleihung: In einem Einspieler wird in der "In Memoriam"-Sequenz der verstorbenen Kollegen aus der Filmbranche gedacht. So auch bei der diesjährigen Oscar-Verleihung am 9. Februar. Doch viele Fans waren entsetzt, als sie bemerkten, dass dabei nicht der verstorbene Schauspieler Luke Perry ("Beverly Hills, 90210") erwähnt wurde, ebenso wenig wie der jung verstorbenen Schauspieler Cameron Boyce ("Descendants - Die Nachkommen"). Es entfachte sich ein regelrechter Shitstorm im Netz.

"Zeitlich begrenzte Liste"

Jetzt äußert sich die Oscar-Academy dazu, warum Perry und Boyce nicht während der Live-Show gewürdigt worden waren. "Die Academy erhält Hunderte Vorschläge für die 'In Memoriam'-Sequenz der Oscars, darunter viele geliebte Menschen und Kollegen aus der Medien-Industrie. Ein gesondertes Komitee, das jede Branche verkörpert, trifft anhand dieser Vorschläge wohlüberlegte Entscheidungen für eine zeitlich sehr begrenzte Liste." Dabei hatte Perry sogar im zehnmal nominierten Film "Once Upon a Time ... in Hollywood" einen kleinen Auftritt vor der Kamera .

Einen kleinen Trost gibt es für die enttäuschten Fans: Luke Perry und Cameron Boyce sind immerhin in die Online-Version der Tribut-Liste unter oscars.com aufgenommen worden, die dort das ganze Jahr über zu sehen sein wird.

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