"Gehört auf die Weltbühne": Kinostart von "Mulan" erneut verschoben

Glaubt man der alten Legende, dann zog die junge Heldin Hua Mulan einst mutig gegen die Barbaren, die ihre chinesische Heimat bedrohten, in den Kampf. Gegen das Coronavirus aber kommt auch eine noch so tapfere Kämpferin nur schwerlich an: "Mulan", nach dem Zeichentrickfilm von 1998 bereits die zweite Disney-Verfilmung der berühmten Ballade, wird erneut verschoben. Nachdem der Kinostart bereits von Ende März auf Ende Juli verlegt wurde, soll der Film von Niki Caro nun erst am 20. August in die deutschen Kinos kommen. Das teilte Disney am Montag mit.

"Obwohl die Pandemie unsere Startpläne für 'Mulan' verändert hat und wir weiterhin so flexibel bleiben, wie es die Umstände erfordern, hat sich nichts an unserem Glauben an die Stärke dieses Films und seiner Botschaft von Hoffnung und Durchhaltevermögen geändert", lassen sich die beiden Disney-Vorsitzenden Alan Horn und Alan Bergman in einer Pressemitteilung zitieren. "Regisseurin Niki Caro und ihr Team haben einen wunderbaren, epischen und bewegenden Film geschaffen, der all das darstellt, was man sich von einem Kinoerlebnis erwartet, und nach unserer Überzeugung gehört er genau dort hin: auf die Weltbühne und die große Leinwand, damit ihn das Publikum rund um den Globus gemeinsam genießen kann."

Auch "Tenet" verschoben

"Mulan" erzählt von einem jungen Mädchen, das sich, statt sich dem Willen der Eltern zu beugen und zu heiraten, der chinesischen Armee anschließt - getarnt als Mann. Die Hauptrolle wird von Liu Yifei verkörpert, in weiteren Rollen sind chinesische Stars wie Donnie Yen und Gong Li zu sehen.

Auch wenn in Deutschland viele Kinos wieder geöffnet haben, warten viele Studios und Verleiher derzeit noch damit, ihre Filme weltweit zu starten. Grund dafür ist vor allem die Corona-Situation in den USA: In dem Land steigen die Zahlen der Infizierten und Toten weiter; mehr als 2,5 Millionen Menschen in den USA haben sich bislang mit dem Virus angesteckt, laut Johns-Hopkins-Universität sind mehr als 125.000 Tote zu beklagen. Viele Kinos haben deshalb weiterhin geschlossen.

Zuletzt kündige auch Warner an, den neuen Christopher-Nolan-Film "Tenet" nicht wie geplant Mitte Juli weltweit in die Filmtheater bringen zu wollen. Derzeit wird der 12. August angepeilt.

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